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Verbale Grenzen setzen in Rollenspielen Die Kinder üben in altersgemässen Rollenspielen, potenziell gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen und diese wenn möglich zu umgehen. Sie lernen mit Worten und entsprechendem Körperausdruck gegenüber Erwachsenen und anderen Kindern und Jugendlichen Grenzen zu setzen. Sie experimentieren mit Verhaltens-strategien, um sich gegen verbale Drohungen und emotionale Erpressung zu wehren, sich in Sicherheit zu bringen und bei einer Vertrauensperson Hilfe zu holen. Körperliche Selbstverteidigung mit dem Trainer in Schutzrüstung Statistiken zeigen, dass Mädchen und Knaben, die sich in Übergriffssituationen lautstark zur Wehr setzten, eine grosse Chance haben, sich zu befreien und den Täter oder die Täterin vom Vorhaben abzubringen. Für den Fall, dass sich Kinder in gefährlichen und beängstigenden Situationen körperlich zur Wehr setzen müssen, üben sie in Rollenspielen mit dem Trainer in Schutzrüstung einfache körperliche Abwehrtechniken ein. Die Erfahrung, sich auch gegen eine erwachsene Person körperlich verteidigen zu können, stärkt - neben der praktischen Anwendbarkeit - das Selbstvertrauen der Mädchen und Knaben. Ebenfalls lernen die Kinder angemessene Abwehr- und Selbstverteidigungstechniken bei Übergriffen im Grenzbereich zwischen Spiel und Ernst durch andere Kinder oder Jugendliche. |